Am 1. Mai wird mit dem Tag der Arbeit an die globalen Demonstrationen zur Durchsetzung der 8 Stunden Woche gedacht. Auch heute gibt es deutschlandweit wieder Demonstrationen, bei denen Arbeitnehmer ihrem Unmut Luft verschaffen. Unmut, der an einigen Arbeitsplätzen durch schwerfällige Strukturen und Abläufe hervorgerufen wird, die dringend überarbeitet werden müssen. Hierbei spielen häufig eine Vielzahl von kleinen Faktoren zusammen, die das tatsächliche Potenzial von Unternehmen hemmen. Weil das Thema sehr vielfältig ist und oft schon kleine Verbesserungen in den bestehenden Abläufen und Strukturen helfen, befassen wir uns damit in den nächsten Beiträgen. Für einen tieferen Einblick bieten wir ab Herbst wieder unsere Seminarreihe an. Für weitere Informationen nehmen Sie einfach Kontakt mit uns auf.

Kommunikationswände abbauen und gemeinsam an Lösungen arbeiten. (Bild von Free-Photos auf Pixabay)

Meetings- und Kommunikationsstrukturen
Ein Knackpunkt sind mangelnde oder fehlende Meetings- und Kommunikationsstrukturen. Diese zu verbessern hilft nicht nur bei unternehmensinternen, sondern auch bei externen Treffen und Gesprächen. Neben einer schnellen und geregelten Kommunikation können so auch Verständigungsprobleme und mögliche Fehlerquellen schnell ausgeschlossen und umgangen werden.

Eine fehlende oder unpassende Kommunikationsstruktur, ist wie eine Wand zwischen einzelnen Abteilungen. Gibt es beispielsweise einen Informationsaustausch zwischen Verkauf und Fertigung sind diese beiden Abteilungen die Kommunikationsorgane. Der Mailverkehr, das Telefongespräch oder der persönliche Kontakt sollten hier Wege sein, auf welchen Informationen von einer Seite zur anderen weitergegeben werden. An solchen Wegen kann durch verschiedene Störfaktoren ein verringerter Informationsfluss entstehen, so dass wichtige Nachrichten nicht mehr oder nur fehlerhaft von der einen in die andere Abteilung weitergegeben werden. Durch Frust, weil die ganzen Gespräche ja doch nichts helfen, wird die Kommunikation dann verringert und es entsteht eine Kommunikationswand. Die Symptome verschlimmern sich weiter, es entstehen noch mehr Fehler und Unklarheiten und auch persönliche Beziehungen mit den Kollegen leiden vermehrt. Die Kommunikationswand wird immer höher.

Ein gängiges Vorgehen für eine verbesserte Kommunikationsstruktur ist es deshalb, diese Wände ausfindig zu machen und mit allen beteiligten Organen daran zu arbeiten, diese abzubauen und durch Wegen zu ersetzen. Ergebnisse solcher Verbesserungen können sehr verschieden sein. Beispielsweise könnte ein gemeinsamer Definitionskatalog für verschiedene wichtige Begriffe erstellt werden, damit alle Beteiligten dasselbe Vokabular verwenden. Es kann aber auch das Umstellen auf einen komplett neuen Kommunikationsweg bedeuten. Neue Meeting Formate können eingeführt werden oder die Beteiligten können entscheiden, dass in Zukunft immer ein neutraler Moderator dabei sein muss. Wie die Kommunikationswand abgebaut werden kann, hängt dabei von der Problemstellung ab. Es geht darum herauszufinden, was in der aktuellen Situation eine Verbesserung herbeiführt.

Besonders in kleinen und mittelständischen Unternehmen, die sich gerade im Wachstum befinden, verändern sich stets die Anforderungen an die vorhandenen Kommunikationswege. Diese müssten eigentlich mit der Unternehmensgröße mitwachsen und sich den neuen Gegebenheiten anpassen. Wenn sich die Kommunikationswege adäquat weiterentwickeln, und so eine verbesserte Meetings- und Kommunikationsstruktur entsteht, kann das zu einer Steigerung des Umsatzes und einem besseren Arbeitsklima für alle Abteilungen führen.

Gerade für Unternehmen, die jetzt gerade merken, dass die Kommunikationswände immer höher werden, ist die genaue Analyse sowie fachmännische Betreuung der damit zusammenhängenden Prozesse ein wichtiger Schritt für weiteres gesundes Wachstum und ein gutes Miteinander. Der Leidensdruck ist vermutlich schon fühlbar. Vielleicht sind schon teure Fehler passiert und professionelle Beratung stellt eine zusätzliche finanzielle Belastung dar. Um aber eben diesen Firmen die Möglichkeit für eine zielführende Beratung zu geben, gibt es das Programm unternehmenswert:Mensch. Hierbei handelt es sich um einen Fördertopf der durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert wird. Je nach Unternehmensgröße können bis zu 80% der Kosten übernommen werden. Wir haben in den letzten Jahren gute Erfahrungen mit dem Förderprogramm gesammelt und können es noch bis Ende Juni an Neuaufträge weitervermitteln. Für weitere Informationen über Fördermöglichkeiten sprechen Sie uns einfach an.

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